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Der Schulsanitätsdienst

... stellt sich vor


Schul-Sanitäter sind bei Kopfschmerz, Übelkeit und Schwindel sofort zur Stelle!
(von Laura Tump)

Das Arbeitsgemeinschafts-Angebot des Städtischen Gymnasiums ist um eine Attraktion reicher: Seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres gibt es den Schulsanitätsdienst (SSD). Wenn sich jemand verletzt hat, über Kopfschmerzen, Übelkeit oder andere Wehwehchen klagt, sind die Schulsanitäter zur Stelle und helfen ihren „Patienten“.
Unter der Leitung von Lehrer Stephan Seidel erlernten Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 verschiedene Maßnahmen der Ersten Hilfe in Theorie und Praxis. Dafür opferten sie freiwillig 16 Stunden ihrer Freizeit. Das Anlegen von Verbänden, die Durchführung der stabilen Seitenlage und die Herz-Lungen-Widerbelebung waren dabei nur einige Handgriffe, die es zu üben galt.
Die Bereitschaft und Begeisterung der Schüler war von Beginn an sehr groß. Binnen kürzester Zeit meldeten sich über 22 Teilnehmer, die ihre Ausbildung letztlich alle erfolgreich beendeten. Speziell für den SSD und die damit verbundene sachgemäße Versorgung der „Patienten“ wurde sogar der schulische Sanitätsraum besser ausgestattet. Zudem unterstützte die Schulleitung die AG mit der Anschaffung einer neuen Ersthelfer-Tasche sowie einiger Rettungswesten, sodass die liebevoll als „Sanis“ bezeichneten Schüler für ihre Schulkameraden leichter zu erkennen sind. Ihre Weiterbildung sowie der Ausbau und die Verbesserung der Ausrüstung werden darüber hinaus weiter gefördert, da die Gewährleistung von Sicherheit und Erstversorgung auch ein besonderes Anliegen des Städtischen Gymnasiums ist, betont die Schulleitung.
Da sich nicht immer alle Schulsanitäter gleichzeitig um einen „Patienten“ kümmern können fertigten sie selbstständig einen Dienstplan an, der die Bereitschaftszeiten der Schulsanitäter regelt und eine lückenlose Erstversorgung gewährleistet. In den ersten Monaten konnte einigen Mitschülern bereits erfolgreich geholfen werden. In vielen Fällen seien die Betroffenen sehr froh darüber, dass die Schul-Sanis schnell zur Stelle waren, berichtet das Sanitäter-Team.
Das vorläufige Fazit der AG-Mitglieder: Die Einrichtung des SSD hat sich in der kurzen Startphase bereits bewährt. Davon profitieren aber nicht nur die Versorgten und die Schule insgesamt, sondern auch die Schulsanitäter selbst. Durch ihre Tätigkeit im SSD werde nicht nur das „Selbst- und Verantwortungsbewusstsein“, sondern auch die eigene „Sozialkompetenz gestärkt“, meint Schulsanitäterin Kerstin Mierlich. Ihre neue Aufgabe in der Schule mache ihr unglaublich viel Spaß, verrät sie. Darüber hinaus könnten die in der Schule erlernten Zusatzqualifikationen auch einen positiven und prägenden Einfluss auf das spätere (Berufs-) Leben haben. „Vielleicht bin ich in einigen Jahren froh, wenn ich auf mein jetzt erlerntes Wissen zurückgreifen kann“, hofft die Gymnasiastin. Doch die Sanitäter im Städtischen Gymnasium können nach wie vor viele helfende Hände gebrauchen. Deshalb können sich interessierte und engagierte Schüler aus den Jahrgangsstufen 9 bis 12 jeder Zeit bei einem der Sanis melden, um sich über dessen Aufgaben zu informieren und vielleicht später einmal selbst dabei zu sein.

Alle Schüler sind herzlich eingeladen im Sanitäter-Team des Städtischen Gymnasiums mitzuarbeiten.
Ansprechpartner: Herr Seidel

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