Unsere Bibliothek
Das tägliche Geschehen in der Bibliothek
Seit die Bibliothek im August 1999 in die Räume des Neubaus gezogen ist, sind nun schon einige Jahre vergangen. Die Bibliothek hat seit diesem Umzug viel Neues zu bieten. Derzeit sind 19 Mütter ehrenamtlich jeden Tag von 8.00 Uhr bis 12.45 Uhr für die Schülerschaft und das Lehrerkollegium da. Ab 12.45 Uhr bis nach der 8. Stunde (14.45 Uhr) stehen abwechselnd 2 Mütter für die Übermittagsbetreuung zur Verfügung.
Wenn sich die Türen der Bibliothek öffnen, ist es anfangs noch ruhig, doch schon nach ein paar Minuten kommen die ersten Schüler. Ihnen stehen z.Zt. 7 Internet-PCs und 1 Recherche-PC zur Verfügung. Auch einen hochmodernen Kopierer kann die Bibliothek ihr eigen nennen. Für im Internet Recherchiertes reicht ein Klick auf das Druckersymbol und schon wird das ausgewählte Material gedruckt.
Eine professionelle Bibliotheks-Software macht die Katalogisierung neuer Medien möglich, so dass den Schülern immer wieder aktuelles Material zum Lernen zur Verfügung gestellt werden kann. Mit einem Bibliotheksausweis kann jeder Schüler die vorhandenen Bücher nutzen.
Die Bibliothek ist inzwischen ein beliebter Aufenthaltsort in den Pausen geworden. Nach den Pausen sind es meist Oberstufenschüler, die ihre Freistunden in der Bibliothek verbringen, um sich vorzubereiten.
Ein vorhandener zusätzlicher Gruppenraum ermöglicht es auch, dass Lehrer/innen ihren Unterricht in der Bibliothek abhalten können und so den Schülern allerbeste Voraussetzungen bieten, mit vorhandenen Medien - sei es Lexikon, Wörterbuch, Internet, Videovorführung – zu arbeiten.
Ab mittags steht der Raum für die Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung.
Verantwortliche
| Seitens des Kollegiums ist Herr Klapheck für die Bibliothek verantwortlich. |
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| Technische Abwicklung und Verwaltung der Bibliothek durch Frau Jutta Kling. |
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Nutzung der Bibliothek
Wie kann man die Bibliothek nutzen?
Man braucht einen Bibliotheks-Ausweis. Dieser ist gleichzeitig offizieller Schülerausweis. Den Antrag bekommt man im Sekretariat oder in der Bibliothek unserer Schule.
Öffnungszeiten?
Jeden Tag von 8 Uhr bis 12.45 Uhr. Betreut durch ehrenamtlich tätige Mütter von 12.45 Uhr bis 14.45 Uhr durch die Übermittagsbetreuung
Was kann man ausleihen?
Alle Bücher, DVDs, CDs + Videos in der Bücherei außer der Medien, die einen orangenen Punkt haben. Diese dürfen nur in den Bibliotheksräumen benutzt werden.
Wie lange darf man etwas ausleihen?
Die Frist beträgt 2 Wochen, 1x kann man verlängern. Man darf bis zu 3 Medien ausleihen.
Was kostet das Ausleihen?
Die Ausleihe ist KOSTENLOS. Nur, wenn die Ausleihzeit länger als 3 Tage überschritten wird, muss man eine Mahngebühr von 50 Cent pro Medium und angefangener Woche bezahlen.
Wie findet man ein Buch?
Es gibt einen „OPAC“ Recherche-Computer. Das ist ein PC, an dem man mit einem Stichwort suchen kann, und der einem dann zeigt, wo die Bücher im Regal stehen. Mit Hilfe einer Regalskizze kann man dann auf die Suche gehen, oder man fragt eine der Mütter, die jeden Tag in der Bücherei sind.
Was kann man noch in der Bibliothek machen?
· Kopieren
· Im Internet surfen (eigener Benutzer-Zugang kann im Sekretariat beantragt werden)
· In der Leseecke lesen
· In Freistunden Hausaufgaben machen
· Referate vorbereiten
Bibliothek - Ordnung
Wie man sich in der Schulbücherei verhalten muss, steht in der Bibliotheks-Ordnung, die in der Bücherei ausliegt.
Was tun, wenn man Fragen hat?
Die Mütter helfen gerne, wenn man noch nicht richtig weiß, wie alles funktioniert.
Viel Spaß allen Schülerinnen und Schülern des SGO wünscht
Das Bibliotheks-Team
Übermittagsbetreuung
Entspannungsangebot
Als Erwachsener unterschätzt man häufig unter welch einem Leistungsdruck, Sorgen und Nöten Schüler stehen.
Für Schüler sind die Arbeitstage oft wesentlich länger als für Erwachsene: nach dem Schulunterricht müssen Hausaufgaben erledigt und für Klausuren, Tests und dergleichen gelernt werden. Vom Schulstress abgesehen, ist die Pubertät an sich schon kompliziert genug und verursacht Ängste, Zwistigkeiten mit Eltern, Gleichaltrigen und Lehrern.
Hier kann man mit verschiedenen Entspannungstechniken etwas Abhilfe schaffen und Gelassenheit und Ruhe fördern
In der Nachmittagsbetreuung biete ich den Schülern Mi. u Fr. in der Bibliothek jeweils in der 8. Stunde Entspannungsformen aus dem Autogenen Training, Muskelentspannung nach Jacobsen, Phantasiereisen, verschiedene Meditationstechniken und alternative Verfahren an die in unserm Gesundheitssystem ein wichtiges Instrument zur Prävention sind.
Durch die Entspannungsübungen lernen Schüler, auch in stressigen Situationen ruhig zu bleiben, kurze Pausen für eine optimale Entspannung zu nutzen und so Anforderungen /Herausforderungen gelassener zu begegnen.. Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit nimmt zu. Die Körperwahrnehmung wird verbessert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen steigen. Lernfreude sowie leichteres und effektiven Lernen entsteht.
Die täglichen Herausforderungen sind zwar weiterhin da, werden aber gelassener, konzentrierter und selbstbewusster gemeistert.
Sollten Sie hierzu noch irgendwelche Fragen ,Wünsche haben, oder nach einem individuellen Programm suchen, können Sie sich gerne an mich wenden.
Michaela Klör
Gesundheits- und Krankenpflegerin
kloermichaela@aol.com
Unsere Bibliotheksmütter
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Artikel der Siegener Zeitung
Olpe. Das zehnjährige Bestehen der Schulbibliothek des Städtischen Gymnasiums Olpe (SGO) war für das hiesige Bildungsinstitut Anlass genug, am vergangenen Samstag in einer morgendlichen Feierstunde Rückblick zu halten und die Leistung der ehrenamtlichen Helfer zu würdigen. Nach dem Intro eines sechsköpfigen Schülerensembles um Musiklehrer Stefan Burghaus begrüßte SGO-Leiterin Anne Elbracht die nahezu 50 Anwesenden in den Räumlichkeiten der ansehnlich-hergerichteten Cafeteria.
Als sie vor fünfeinhalb Jahren Schulleiterin wurde, fand sie die Bibliothek schon vor und war überrascht, wie gut man dort arbeiten könne. Schnell wurde Elbracht aber deutlich, dass ohne die Hilfe der Eltern der Betrieb der Bibliothek nicht aufrecht zu erhalten war. „Die wichtigsten Personen sind Sie", lobte Anne Elbracht insbesondere die Mütter, denn unter den 50 Ehrenamtlichen, die im vergangenen Jahrzehnt in der Bibliothek tätig waren, wirkte nur ein Vater mit - und das für nur zwei Monate. Laut Elbracht mutiert jener Büchersaal auch durch die Über-Mittags-Betreuung zu einem Selbstlernzentrum mit der Möglichkeit zur Hausaufgaben-Erledigung, wobei die Nutzung der vielen Medien unterstützend wirke, sowie zu einem atmosphärischen Diskussionsraum.
„Wir haben einen kleinen, aber beachtlichen Geburtstag zu feiern", so Horst Müller, alter und neuer Bürgermeister der Stadt Olpe. In seiner Rede ging er darauf ein, dass die anfängliche Skepsis bezüglich des Luxus einer nicht finanzierbaren Bibliothek gewichen sei. Seinerzeit habe die Stadt 290.000DM (ca. 150.000Euro) investiert, dazu komme ein sehr beachtlicher Teil des Fördervereins der Schule. „Diese Investition war nicht fehlgeleitet", betonte Horst Müller. „Die Bücher sind im wahrsten Sinne Lebensmittel, die als Lernunterstützung dienen", so der 67-Jährige weiter. Es sei die Grundlage für Weiterbildung gelegt worden. Um diese auch in Zukunft zu gewährleisten, überreichte Müller einen Scheck der Stadt Olpe.
Bibliotheks-Koordinator Klaus Klapheck ließ das vergangene Jahrzehnt Revue passieren. „Vor der feierlichen Eröffnung der Bibliothek am 27. August 1999 musste eine Fülle von unterschiedlichen Aktionen und Initiativen ins Leben gerufen werden", erläuterte Klapheck. Seinerzeit war noch Dr. Erich Birkelbach Leiter der Bildungseinrichtung, Michael Effner sein Stellvertreter. Beiden dankte Klapheck für ihren maßgeblichen Einsatz, ohne dessen Mitarbeit der Büchersaal wohl heute nicht in derart gutem Zustand vorzufinden sei.
Nachdem Schüler bei Auslandsaufenthalten die Vorzüge einer Bibliothek kennengelernt hatten, entstand auch am Städtischen Gymnasium die Absicht, derartiges aufzubauen. Es habe kein Vorbild im hiesigen Raum gegeben, das die Fragen nach Lokalität der Bibliothek oder nach technischer und literarischer Ausrüstung hätten beantworten können. Aber es seien durch zahllose Initiativen praktikable Lösungen gefunden worden. Er wies gesondert auf die „Ur-Mütter" hin, jene Elternteile die sich besonders in den Anfangszeiten engagiert hätten.
Seither habe sich der Bestand auf nunmehr 16.320 erfasste Medien mehr als verdoppelt. Neben 149 Schulbuchtiteln sind 37 CD-ROMs, 83 Musik-CDs, 171 DVDs, 2.670 Medien für Lehrer (Fachliteratur, Wörterbücher u. ä.), neun PCs sowie 5.047 Archivmedien zu finden, wobei noch geschätzte 10.000 Werke zu erfassen seien. Diese sollen nach Klaphecks Wunsch, der seine Koordinations-Aufgabe als außerordentlich bereichernd empfindet, einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Diese Bibliothek erhält innerhalb wie außerhalb eine wachsende Akzeptanz", schloss Klaus Klapheck, der sich die Mitarbeit von noch mehr Kollegen wünschte.
Beim Rundgang durch die Bibliothek wurden mit Gabi Neumann, Regina Lauer und Hiltrud Vormberg drei Mütter geehrt, die ungewöhnlich lange (auch nach der Schulentlassung ihrer Kinder) den Dienst im Büchersaal geleistet haben. Sie erhielten ein kleines Präsent.Den Abschluss der Feierstunde bildete ein kleiner Umtrunk, an dem noch die ein oder andere persönliche Anekdote erzählt wurde
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Archiv
- Programm und Rede [42 KB] von Herrn Dr. Birkelbach zur Eröffnung der Bibliothek am 27.08.1999




