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Bibliothek

Das tägliche Geschehen in der Bibliothek



Seit die Bibliothek im August 1999 (Eröffnungsrede [42 KB] vom ehemaligen Schulleiter Dr. Erich Birkelbach) in die Räume des Neubaus gezogen ist, sind nun schon einige Jahre vergangen. Die Bibliothek hat seit diesem Umzug viel Neues zu bieten. Derzeit sind 20 Mütter ehrenamtlich jeden Tag von 8.00 Uhr bis 12.45 Uhr für die Schülerschaft und das Lehrerkollegium da. Ab 12.45 Uhr bis nach der 8. Stunde (14.45 Uhr) stehen dann Honorarkräfte für die Übermittagsbetreuung sowie für die Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung.

Wenn sich die Türen der Bibliothek öffnen, ist es anfangs noch ruhig, doch schon nach ein paar Minuten kommen die ersten Schüler. Sie können derzeit sieben Internet-PCs und einen Recherche-PC nutzen. Auch einen hochmodernen Kopierer kann die Bibliothek ihr eigen nennen, der mit den PCs vernetzt ist. Es reicht ein Klick auf das Druckersymbol und schon wird das ausgewählte Material gedruckt.

Sämtliche Medien sind mit Hilfe einer speziellen Bibliotheks-Software erfasst und mit einem Barcode versehen, so dass jederzeit nachvollzogen werden kann, wer wann was wie lange ausgeliehen hat. Dies gilt auch für alle Schulbücher, die die SchülerInnen während ihrer Zeit am SGO von der Schule ausleihen. Es werden laufend neue Medien aufgenommen, so dass den Schülern immer wieder aktuelles Material zum Lernen zur Verfügung gestellt werden kann.

Die Bibliothek ist inzwischen ein beliebter Aufenthaltsort in den Pausen geworden. Nach den Pausen sind es meist Oberstufenschüler, die ihre Freistunden in der Bibliothek verbringen, um sich vorzubereiten.

Ein vorhandener zusätzlicher Gruppenraum ermöglicht es, dass auch LehrerInnen ihren Unterricht in der Bibliothek abhalten können und so den Schülern allerbeste Voraussetzungen bieten, mit vorhandenen Medien - sei es Lexikon, Wörterbuch, Internet, Videovorführung – zu arbeiten.

Wie man sich in der Schulbücherei verhalten muss, steht in der Bibliotheks-Ordnung, die in der Bücherei ausliegt. Die Mütter helfen gerne, wenn man noch nicht richtig weiß, wie alles funktioniert. Weitere Hinweise befinden sich auf dem Registerblatt "Nutzung der Bibliothek".

Ab mittags steht der Raum für die Hausaufgabenbetreuung zur Verfügung.

Viel Spaß allen Schülerinnen und Schülern des SGO wünscht
das Bibliotheks-Team

Wie kann man die Bibliothek nutzen?
Wann ist die Bibliothek geöffnet?
Was kann man ausleihen?
Wie lange darf man etwas ausleihen?
Was kostet das Ausleihen?
Wie findet man ein Buch?
Was kann man noch in der Bibliothek machen?
Was gibt es noch in der Bibliothek?

Artikel der Siegener Zeitung

Olpe. Das zehnjährige Bestehen der Schulbibliothek des Städtischen Gymnasiums Olpe (SGO) war für das hiesige Bildungsinstitut Anlass genug, am vergangenen Samstag in einer morgendlichen Feierstunde Rückblick zu halten und die Leistung der ehrenamtlichen Helfer zu würdigen. Nach dem Intro eines sechsköpfigen Schülerensembles um Musiklehrer Stefan Burghaus begrüßte SGO-Leiterin Anne Elbracht die nahezu 50 Anwesenden in den Räumlichkeiten der ansehnlich-hergerichteten Cafeteria.
Als sie vor fünfeinhalb Jahren Schulleiterin wurde, fand sie die Bibliothek schon vor und war überrascht, wie gut man dort arbeiten könne. Schnell wurde Elbracht aber deutlich, dass ohne die Hilfe der Eltern der Betrieb der Bibliothek nicht aufrecht zu erhalten war. „Die wichtigsten Personen sind Sie", lobte Anne Elbracht insbesondere die Mütter, denn unter den 50 Ehrenamtlichen, die im vergangenen Jahrzehnt in der Bibliothek tätig waren, wirkte nur ein Vater mit - und das für nur zwei Monate. Laut Elbracht mutiert jener Büchersaal auch durch die Über-Mittags-Betreuung zu einem Selbstlernzentrum mit der Möglichkeit zur Hausaufgaben-Erledigung, wobei die Nutzung der vielen Medien unterstützend wirke, sowie zu einem atmosphärischen Diskussionsraum.
„Wir haben einen kleinen, aber beachtlichen Geburtstag zu feiern", so Horst Müller, alter und neuer Bürgermeister der Stadt Olpe. In seiner Rede ging er darauf ein, dass die anfängliche Skepsis bezüglich des Luxus einer nicht finanzierbaren Bibliothek gewichen sei. Seinerzeit habe die Stadt 290.000DM (ca. 150.000Euro) investiert, dazu komme ein sehr beachtlicher Teil des Fördervereins der Schule. „Diese Investition war nicht fehlgeleitet", betonte Horst Müller. „Die Bücher sind im wahrsten Sinne Lebensmittel, die als Lernunterstützung dienen", so der 67-Jährige weiter. Es sei die Grundlage für Weiterbildung gelegt worden. Um diese auch in Zukunft zu gewährleisten, überreichte Müller einen Scheck der Stadt Olpe.

Unsere Bibliotheksmütter

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