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Berufsorientierungsbüro

Das BOB

Das Städtische Gymnasium in Olpe eröffnet ein neues Studien- und Berufsorientierungsbüro (BOB) – finanziert mithilfe der Initiative „Zukunft fördern“.

Einen Ort in der Schule schaffen, der aussschließlich dem Zweck der Berufs- und Studienberatung dient. Dieses anspruchsvolle Ziel hat jetzt das Städtische Gymnasium in Olpe realisiert. Unterstützt wurde die Einrichtung durch das Innovationsprojekt „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung. In Zukunft nutzen die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums ihr „BOB“ um Bewerbungen zu formulieren, im Internet nach Praktikums-, Ausbildungsplätzen und Studienfächern zu recherchieren oder sich mithilfe einer umfangreichen Materialsammlung und Bewerbungsratgebern über verschiedene Berufe zu informieren. Gleichzeitig dient das „BOB“ als Zentrale zur Koordinierung der Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung an der Schule: Hier können die für die Studien- und Berufsorientierung zuständigen Lehrkräfte ihre Arbeit organisieren. Dies wird vor allem die Kooperation mit den Partnerunternehmen des Städtischen Gymnasiums sein, wobei etwa Eignungstests und Bewerbungsgespräche simuliert werden können.

Anne Elbracht, Schulleiterin des Städtischen Gymnasiums, erläutert die Motive ihrer Schule bei der „BOB“-Einrichtung: „Wir möchten unsere Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen, die bisherigen guten Konzepte zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den Übergang von der Schule in den Beruf oder das Studium weiter auszubauen und zu professionalisieren. Das „BOB“ hilft uns dabei, sämtliche Maßnahmen zur Berufswahl und Studienorientierung zu bündeln und zu koordinieren - damit wir auch weiterhin den wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsreife unserer Jugendlichen leisten können.“ In Zukunft wird das „BOB“ an der Schule für beratungswillige Schülerinnen und Schüler offen stehen, die Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.

Im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ unterstützt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW über 1300 allgemein bildende, weiterführende Schulen in Nordrhein-Westfalen bei der Durchführung von Maßnahmen zur innerschulischen Studien- und Berufsorientierung. 10 verschiedene Projektmodule wurden für verschiedene Schulformen bedarfsorientiert konzipiert - von Berufsorientierungscamps über Schülerfirmen und Auslandspraktika bis zu Kompetenzfeststellungsverfahren. Für das Jahr 2010 stellt die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen von „Zukunft fördern“ über 7,5 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Insgesamt werden nordrhein-westfälische Schulen von 2008 bis zum Jahr 2010 mit rund 30 Millionen Euro bei der Umsetzung von Maßnahmen zur innerschulischen Studien- und Berufsorientierung unterstützt.