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Chronik

Zusammengestellt von Klaus Klapheck

12. März 1742:

Stiftung des Rochus-Benefiziums durch den Olper Bürger und Vikar Peter Ludwigs zur Erteilung von Latein- und Rechenunterricht, das ausschließlich an einen Geistlichen zu vergeben war

 

1830:                

Antrag der Stadtverordnetenversammlung zur Errichtung einer höheren Bürgerschule (= Rektoratsschule) unter Einbeziehung des Rochus-Benefiziums

 

25.11.1831:      

Die Regierung in Arnsberg bestätigt die Übertragung des Schulbenefiziums durch das Generalvikariat Paderborn an den Vikar Eberhard Steinmetz

 

1831:                

Mit Beginn des Benefiziats durch Vikar Steinmetz nimmt die Stadt Olpe das Rochus-Benefizium in Anspruch, so dass von nun an ein geregelter Unterricht stattfinden kann.

 

1845:             

Die Schule erhält ein zweites Benefizium.

 

1857:          

Die Stadt Olpe übernimmt die Trägerschaft der Schule und übernimmt die Kosten für einen vierten Lehrer für Mathematik, Naturkunde und sonstige Realien.

 

1859:               

Das Schulstatut erhält die bischöfliche Genehmigung und die Genehmigung der königlichen Regierung in Arnsberg. Die Schule führt seitdem die Bezeichnung Höhere Stadtschule.

 

1875:                

Entlassung der beiden geistlichen Lehrer der höheren Stadtschule und Eröffnung einer städtischen paritätischen Mittelschule am 20. Oktober mit dem Lehrplan einer Realschule.

1879:     

Die Schule nennt sich wieder Höhere Stadtschule.

 

29. Januar 1880:

Die Stadtverordnetenversammlung fasst den Beschluss zur Rückwandlung 
der Schule in eine Höhere Stadtschule (katholischen Charakters), welcher am 1. Oktober vom preußischen Kultusminister genehmigt wird.

 

28.01.1897:      

Einweihung eines neuen Schulgebäudes (heutiges Museum für               Archäologie/Amt für Bodendenkmalpflege)

 

1899/1900:       

Bemühungen zur Errichtung eines Realprogymnasium scheitern, weil der 
preußische Kultusminister auf einer konfessionsungebundenen Neugründung besteht.

 

1906:               

Ein erneuter Antrag auf Umwandlung in ein Realprogymnasium scheitert.

 

1910:               

Die schultechnische Aufsicht der höheren Stadtschule wird dem Direktor des Attendorner Gymnasiums übertragen.

 

05./06.04.1911:

Erstmalige Entlassungsprüfung der Obertertia der höheren Schule mit der 
Reifeprüfung für die Untersekunda eines Gymnasiums unter Vorsitz des
Gymnasialdirektors Dr. Kaumann (Attendorn).

 

26.07.1918:

Die Regierung in Arnsberg erkennt das Bedürfnis für ein Realgymnasium an, schiebt aber die Umsetzung auf die Zeit nach dem Krieg hinaus.

1922:

Auf Beschluss der preußischen Landesregierung erhält Olpe zur Entlastung 
des Attendorner Gymnasiums eine Staatliche Deutsche Oberschule in 
Aufbauform , die Ostern 1922 mit der Untertertia eingerichtet und im     staatlichen Gebäude Seminar-/Schützenstraße (bisheriges Lehrerseminar) 
untergebracht wird. Bis zum Amtsantritt des ersten Leiters im April 1926 
wird die Schule vom Rektor bzw. Prorektor des Lehrerseminars  mitverwaltet.

 

1928:     

Das erste Abitur wird von vier Schülern an der Aufbauschule abgelegt und 
diese damit staatlich anerkannt.

 

1930:     

Die höhere Stadtschule zieht in das Gebäude an der Seminarstraße um, so 
dass dort nun zwei Schulen untergebracht sind. Der Leiter der Aufbauschule (Staatliche Deutsche Oberschule) leitet die höhere Stadtschule nebenamtlich mit.

 

1937:                

Neuordnung des Schulwesens im Kreis Olpe: Das altsprachliche Gymnasium in Attendorn wird in eine Deutsche Oberschule umgewandelt.

 

1939:   

Das Oberlyzeum der Franziskanerinnen und die Staatliche Oberschule für 
Jungen in Aufbauform werden aufgelöst. In das Gebäude an der  Seminarstraße zieht die neue Staatliche Oberschule für Mädchen; im 
Gegenzug werden im Oberlyzeum Räume für die höhere Stadtschule
angemietet. Die Ordensschule und die Aufbauschule werden von unten her abgebaut. Übergangsweise nimmt die höhere Stadtschule auch Mädchen auf.

 

April 1942:       

Die Höhere Stadtschule wird in eine Zubringerschule für die deutsche 
Oberschule in Attendorn umgewandelt. Diesen Status behält sie bis 1950.

 

20.03.1945:       

Infolge der Kriegsereignisse wird die Schule geschlossen.

06.03.1946:       

Wiederbeginn des Unterrichts der städtischen Schule (Städtische Oberschule für Jungen) im Gebäude an der Seminarstraße.

 

1949:                 

Aus der Schule soll ein Gymnasium, entweder mathematisch-
naturwissenschaftlich oder neusprachlich, werden.

 

1950:                 

Erstes Abitur; die Schule wird als Vollanstalt mit den Klassen Sexta bis
Oberprima anerkannt und trägt den Namen Städtisches Neusprachliches
Gymnasium Olpe.

 

Schuljahr 1971/72:

Einführung der Koedukation von Jungen und Mädchen

 

21.01.1972:        

Gründung des Fördervereins

 

1972:                  

Der starke Anstieg der Schülerzahlen erfordert die Errichtung des Neubaus
an der Schützenstraße als Erweiterungsbau.

 

1972:                  

Einführung der reformierten Oberstufe. Aus dem Neusprachlichen Gymnasium wird das Städtische Gymnasium Olpe.

 

1974:                  

Einweihung der neuen Großturnhalle.

 

Sommer 1975:    

Errichtung von Pavillons auf dem Schulhof, um die weiter stark steigende
Zahl von Schülern  Schülerzahl aufnehmen zu können (Abriss 1991).

 

1979:                   

Inbetriebnahme des Baukörpers an der Imbergstraße.

1983:                  

Die Stadt Olpe erwirbt das Gebäude an der Seminarstraße. 1987 wird der
Altbau (erbaut 1912) unter Denkmalschutz gestellt.

 

1984:                  

Erstmaliger Schüleraustausch mit dem Collège les Goussons in Gif-sur-
Yvette (Frankreich) der seitdem andauert. Er ist die Basis für die 2001
geschlossene Städtepartnerschaft zwischen Olpe und Gif-sur-Yvette.

 

1999:                  

Beginn der Unterstützung des Projekts Bonga-School (Südafrika) des 
Olper Arztes Dr. Reichenbach

 

27.08.1999:        

Eröffnung der Schulbibliothek

 

2000:                   

Einrichtung eines bilingualen Zweiges (Englisch)

 

2002:                  

Einweihung des Erweiterungsbaus an der Otto-Müller-Straße mit Cafeteria
und Forum.

 

Schuljahr 2007/2008:

Beginn des Projekts Wirtschaft und SGO

 

Schuljahr 2008/2009:

An der Schule wird erstmals ein Schulsozialarbeiter eingestellt.

 

2008:                   

Die Schule wird zur CertiLingua Schule ernannt.

 

2009:                  

Die Schule erhält das Gütesiegel Individuelle Förderung .

Die Schule wird Stützpunktschule des Deutschen Fußball-Bundes.